Bild Ketogene Ernährung bei Krebs?

Warum gibt es keine klinischen Studien zu alternativen Krebstherapien?

Wir werden immer wieder gefragt: „Wenn eure, oder irgendeine andere alternative Krebstherapie so wirksam ist, warum gibt es dann keine Studien dazu? Wo ist euer Beweis?!?“

Die kurze Antwort ist: Es ist kompliziert.
Die informative Antwort ist: Wir erklären es gerne.

    Warum werden klinische Studien durchgeführt?

    Die Pharmaindustrie verkauft ihre Forschung in klinischen Studien gerne als humanitäres Engagement, als freiwilligen Beitrag zur Verbesserung der Weltgesundheit. Die Realität ist eine andere:

    Klinische Studien sind gesetzlich vorgeschrieben, um vorheriges Fehlverhalten von Pharmakonzernen zu korrigieren, das zu furchtbarsten Konsequenzen im Leben von Millionen von Menschen geführt hat. Denken Sie an den Contergan-Skandal der 1960er Jahre oder den OxyContin-Skandal der 2000er Jahre. Die katastrophalen Folgen beider Skandale wirken bis heute nach.

    Pharmafirmen dürfen ein neues Medikament nur dann auf den Markt bringen, wenn es zuvor ein mehrstufiges Verfahren von klinischen Studien durchlaufen hat – das sind Medikamententest am Menschen. Dieses Zulassungsverfahren kostet pro Medikament mehrere Milliarden Euro – ohne eine Garantie auf Erfolg. Es ist also eine enorme finanzielle Investition und ein hohes unternehmerisches Risiko. Das Interesse daran, diese Investition in ein vermarktbares Medikament zu verwandeln, steht für jede Pharmafirma über allem. Denn kommt es zu einer Zulassung sind die Gewinne gigantisch. Ein erfolgreiches Medikament allein finanziert nicht nur seine eigene Entwicklung, sondern alle Fehlschläge des gesamten Forschungsprogramms eines Pharmakonzerns über viele Jahre hinweg – und es erwirtschaftet dabei noch Gewinnmargen von 40 bis 80%.

    Erkenntnis 1: Klinische Forschung ist zulassungsgetrieben, nicht erkenntnisgetrieben.

    Was Krebsstudien wirklich messen

    Heute werden über 80% aller onkologischen Studien weltweit von Pharmafirmen durchgeführt.
    Die Pharmafirmen entscheiden dabei über alle Details einer Studie:

    • Studiendesign, also die Art, wie die Studie durchgeführt wird
    • medizinische Fragestellung, also was genau und mit welchem Ziel untersucht wird
    • Studienzentren, also welche Ärzte, Kliniken & Praxen mitwirken dürfen
    • Studienteilnehmende, also welche Vorbedingungen die Probanden erfüllen müssen.
    • Monitoring: sie entsenden sogenannte Monitore an die Studienzentren, um die Studiendurchführung zu überwachen.

    Stellen Sie sich das vor wie bei einem Backrezept: Würden Sie sagen, dass Sie durch die genaue Auswahl der Zutaten bestimmen können, welcher Kuchen am Ende aus dem Backofen kommt? Genauso wie beim Kuchenrezept bestimmen Ausrichtung und Vorbedingungen einer Studie das Ergebnis.

    Klinische Studien sind also keine neutrale Forschung darüber, welches Krebsmedikament oder welche Krebstherapie am besten wirkt. Pharmafinanzierte Studien sollen die Zulassung eines Medikaments durch die Behörden erreichen. Sie sind auch aus einem anderen Grund alles andere als neutrale Forschung:
    Sie vergleichen lediglich, ob ein neu entwickeltes Medikament besser wirkt als die Standardtherapie – also das von den Leitlinien empfohlene Medikament.

    Jetzt merken Sie vielleicht, wo der Haken ist:

    Wenn die Standardtherapie bereits schlecht wirkt, dann kann selbst ein minimal wirkungsvolleres Medikament als „Durchbruch“ gefeiert werden – selbst wenn die Nebenwirkungen monatelanges Leiden verursachen.

    Und was, wenn die Standardtherapie die Überlebensrate vielleicht sogar senkt, im Vergleich zu anderen Vorgehensweisen, z.B. gar keiner Therapie? Denken Sie an die hochdosierten Chemotherapien der 1980er und 1990er Jahre bei Brustkrebspatientinnen.

    Was Krebsstudien nicht vergleichen:

    • Krebsmedikament vs. alternative Medikamente
    • Krebsmedikament vs. Lebenstilveränderung
    • Krebsmedikament vs. Kombination aus alternativen Therapieformen (wie z.B. 3E-Programm)
    • Krebsmedikament vs. gar keine Therapie

    Selbst Vergleiche gegen eine reine unterstützende Pflege ohne Chemotherapie werden nur sehr zögerlich und oft erst im palliativen Stadium zugelassen – also zu einem Zeitpunkt, zu dem die Heilung des Patienten gar nicht mehr das Ziel ist und die Schulmedizin diese Menschen bereits aufgegeben hat.

    Erkenntnis 2: Studienergebnisse liefern keine neutrale Erkenntnis über die wirksamste Krebstherapie, sondern unterliegen einer starken Interessensverzerrung.
    Bild Warum wir im 3E-Zentrum Menschen mit Krebs von einer ketogenen Ernährung abraten

    Wo sind die Studien zu Alternativtherapien?

    Um ein aussagekräftiges Bild über die Wirksamkeit von Krebsmedikamenten zu erhalten, müssten jedoch genau diese Vergleiche angestellt werden.

    Es müssten gängige schulmedizinische Krebstherapien mit verschiedenen alternativen Krebstherapien verglichen werden. Als Studienziele müssten Lebensqualität während der Therapie, Überlebensrate in Jahren und die Häufigkeit von Rückfällen, also dem Wiederauftreten von Krebs, festgelegt werden.

    Aber wer hat Interesse an einer solchen Forschung?

    Die pharmazeutische Industrie sicherlich nicht. Zum einen bieten naturheilkundliche Therapien kein patentierbares Molekül oder Verfahren. Zum anderen könnten derartige Untersuchungen ihre Geschäftsgrundlage gefährden. Allein das Blockbuster-Krebsmedikament Keytruda spielte bisher 65 Milliarden Dollar Gewinn ein und Pharmakonzerne haben oft mehrere sehr erfolgreiche Medikamente im Portfolio. Stellen Sie sich vor, eine nicht patentierbare alternative Therapie, wie eine spezielle Ernährung oder Lebensstil-Veränderung, wäre genauso wirksam oder wirksamer, gänzlich ohne schädigende Nebenwirkungen – das wäre das Ende dieses Geschäfts. Warum sollte ein Pharmakonzern so etwas testen wollen?

    Der Medizinbetrieb ebenfalls nicht, denn eine solche Forschung würde vollkommen andere Fähigkeiten von Ärztinnen und Ärzten erfordern, als dies heute der Fall ist. Sie müssten sich mit den Menschen hinter der Erkrankung beschäftigen, empathische Gespräche führen, eigene Hilflosigkeit aushalten. All diese Fähigkeiten werden im Medizinstudium nicht vermittelt und die Selektionskriterien für die Zulassung zum Studium berücksichtigen solche menschlichen Eigenschaften erst gar nicht.

    Auch die Politik hat kein Interesse an solchen Untersuchungen, denn sie profitiert selbst direkt oder indirekt von den aktuellen Strukturen des Gesundheitssystems, sei es durch die hohe Anzahl von Arbeitsplätzen, die das System bereitstellt, durch Zuwendungen aus der Industrie oder durch die Möglichkeit sich persönlich mit der „Lösung“ von Gesundheitsthemen zu profilieren.

    Ein System, das sich selbst schützt

    Ärzte reagieren oft negativ oder abwehrend auf die Frage von Menschen mit Krebs nach alternativen Therapien. Sie sagen dann Sätze wie: „Es gibt keine wissenschaftlichen Daten und keine Studien zu alternativen Therapien“ oder „Bisher konnte noch kein medizinischer Nutzen von alternativen Therapien nachgewiesen werden“. Die traurige Wahrheit ist: Es wird diese Studien nie geben, denn nicht einmal der Staat ist bereit, eine 200-Millionen-Euro-Studie zu finanzieren, um die Wirksamkeit einer bestimmten Diät oder eines Lebensstil-Interventionsprogramms bei Krebs zu erforschen. Auch wenn es auf lange Sicht profitabel wäre.

    Und selbst wenn der Staat bereit wäre in die Gesundheit seiner Bürger zu investieren, wird oft das Scheinargument der Ethikkommissionen vorgeschoben. Dann wird behauptet, eine Studie dürfe nicht starten weil es „unethisch“ jenen Patienten gegenüber sei, die keine nachweislich wirksame Krebstherapie erhielten. Dabei ist das einzige ethische Kriterium an dieser Stelle die Freiwilligkeit der Teilnehmenden: Wenn sie nach vollständiger Aufklärung bereit sind an einer vergleichenden Beobachtung im Alternativteil der Studie teilzunehmen, sind alle Voraussetzungen einer ethischen Studiendurchführung erfüllt. Und mehr noch: Es wäre ethisch sogar geboten, endlich zu erforschen, was wirklich hilft. Dass dies nicht geschieht, hat also keine ethischen Gründe, sondern liegt am fehlenden Interesse derer, die die Macht und das Geld haben, solche Studien zu initiieren.

    Wenn also ein Arzt oder ein anderer Gesprächspartner nur klinische Studien als Beweis akzeptiert, obwohl diese Beweisart für alternative Therapien bewusst nicht produziert wird, dann ist die Ablehnung von alternativen Therapien nicht wissenschaftlich, sondern dogmatisch. Sie ist immun gegen jede Realität, die nicht in das aktuelle Finanzierungsschema passt.

    Das ist keine Wissenschaft, sondern ein System, das sich selbst schützt.

    Erkenntnis 3: Klinische Studien zu alternativen Krebstherapien gibt es deswegen nicht, weil sie den Interessen von Industrie, Medizinbetrieb und Politik zuwiderlaufen.

    Die gute Nachricht

    Krebsstudien haben einen Vorteil: Sie verringern Gesundheitsrisiken für Patienten, im Vergleich zu einer unregulierten Inverkehrbringung von Medikamenten.

    Und: Die fehlende Beweisführung hindert Sie nicht daran, Ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und Ihrer Krebserkrankung eigenverantwortlich und mit gesundem Menschenverstand zu begegnen.

    Was wir aus jahrzentelanger Arbeit mit Krebs gelernt haben, ist in das heutige 3E-Programm eingeflossen. Es basiert auf 30 Jahren Analyse von Menschen weltweit, die Krebs mit alternativen Methoden überwunden haben.

    Das Destillat dieser Analyse ist:

    3E – Ernährung, Entgiftung, Energiearbeit

    Diese drei Säulen und die daraus abgeleiteten Maßnahmen, führten bei vielen Menschen mit Krebs zu positiven Veränderungen – von verbesserter Lebensqualität bis hin zu bemerkenswerten Krankheitsverläufen.

    Das sind keine Beweise im Sinne einer klinischen Studie, aber überzeugende Hinweise, die eine unabhängige, öffentlich finanzierte Forschung dringend rechtfertigen würden. So lange diese Forschung aber abgelehnt wird, bleiben wir auf der Stufe der Beobachtung und der eigenen Analyse.

    Auch wenn Ihnen niemand – und wir meinen wirklich niemand – Heilung versprechen kann, wissen wir, dass Informationen Sicherheit geben können. Wir haben vor einigen Jahren eine eigene Studie zu unserem 3E-Programm durchgeführt.

    Wenn Sie neugierig geworden sind und mehr über das 3E Programm erfahren möchten, laden wir Sie ein, sich unverbindlich zu informieren:

    3E Programm kennenlernen

    Interessante Videos

    Zu dem gesamten Thema gibt es zwei sehr interessante Videos mit Lothar Hirneise:​

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen